Hendricks: Gene-Drive zu riskant

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks spricht sich gegen die Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen (GVO) aus, die mit einem „Gene-Drive“ ausgestattet sind. „Gene-Drives“ sind Manipulationen am Erbgut, durch die sich eine bestimmte Eigenschaft besonders schnell in einer Population ausbreitet. „Eine Freisetzung von Organismen, bei denen ,Gene-Drive‘ verwendet wird, halte ich aus ökologischer Sicht zurzeit für nicht vertretbar,“ so die Ministerin in einem Brief an mehrere Verbände und Initiativen. Diese hatten die Ministerin im Blick auf die aktuelle 13. Biodiversitätskonferenz in Mexiko aufgefordert sich zu positionieren. „Ich teile Ihre Bedenken, dass ,Gene-Drive‘ erhebliche Auswirkungen auf die Ökosysteme haben kann und dass daher insbesondere Vorsicht bei der Forschung und Risikobewertung walten sollte“, schrieb die Ministerin Ende November. Die Bundesregierung sei sich einig, dass solche Organismen, bei denen meist neuartige Techniken wie CRISPR-Cas9 zum Einsatz kommen, als GVO im Sinne des Gentechnikgesetzes eingestuft werden müssten. Das zuständige Bundesamt für Naturschutz würde im Falle einer Risikobewertung „dem Vorsorgeprinzip in hohem Maße Rechnung tragen“. Aktuell liege dazu in Europa allerdings kein Antrag vor. Die Bundesumweltministerin versicherte, ihr Ministerium werde die laufenden Prozesse zur Verbesserung der Risikobewertung von „Gene Drive“ unterstützen. Sie werde sich innerhalb der Bundesregierung dafür einsetzen, dass keine entspreche...
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