Umweltministerin Hendricks muss Kohleausstieg deutlich vor 2030 durchsetzen. BUND-Appell zur COP22

Bonn/Berlin: Rund 130 Delegierte des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben in Vertretung von über 570.000 Mitgliedern und Unterstützern bei ihrer Jahresversammlung in Bonn eine Resolution zum morgen in Marokko beginnenden Weltklimagipfel beschlossen. Darin wird das Pariser Klimaschutzabkommen als "Meilenstein der internationalen Klimapolitik" begrüßt. "Aus diesem symbolträchtigen Schritt der Inkraftsetzung erwachsen jetzt starke Verpflichtungen. Alle Staaten müssen ihre bisherige Klimaschutzpolitik überprüfen und mit nationalen Klimaschutzplänen die notwendigen Maßnahmen liefern. Die Bundesregierung muss den Kohleausstieg umgehend einleiten und deutlich vor 2030 abschließen", heißt es in der BUND-Erklärung unter anderem. Dringend erforderlich seien gerecht unter allen Staaten aufgeteilte Maßnahmen zur drastischen Verringerung der Treibhausgas-Emissionen. Länder, die von Klimaschäden besonders betroffen seien, müssten finanzielle, technische und operative Hilfen erhalten. Industriestaaten wie Deutschland seien dabei besonders gefordert, da sie bislang am meisten Kohlendioxid ausgestoßen hätten. Bei der Delegiertenversammlung sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger: "Das Inkrafttreten des Pariser Klimaschutzabkommens ist ein Grund zur Freude, aber nicht zum Jubeln, denn die Staaten der Welt stehen nun vor der enormen Herausforderung, die Erderwärmung tatsächlich unter 1,5 Grad zu halten. Auch in Deutschland fehlen notwendige Maßnah...
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