Ohne Gentechnik-Standards für den Donauraum erarbeitet

In einem einjährigen Projekt haben 15 Länder des Donauraums gemeinsam Standards für die Produktion, Kennzeichnung und Kontrolle von gentechnikfreien Lebensmitteln erarbeitet. Basis waren die deutschen und österreichischen Regelungen für die Ohne Gentechnik-Produktion, teilte der Verein Donau Soja mit. Vor allem die Länder, die die Herstellung gentechnikfreier Lebensmittel bisher noch nicht geregelt haben, haben jetzt die Möglichkeit, die neuen Standards in ihr nationales Recht zu übernehmen. Die Donauraum-Standards gelten für pflanzliche wie tierische Lebensmittel. Sie regeln nicht nur, dass gentechnisch veränderte Pflanzen nicht als Lebens- oder Futtermittel eingesetzt werden sollen. Für Lebensmittel sollen auch keine Zusatzstoffe verwendet werden, die mithilfe von gentechnisch veränderte Organismen (GVO) hergestellt wurden, wie beispielsweise Vitamine. Auch bei der Aufzucht der Pflanzen für das Tierfutter sollen keinerlei GVO eingesetzt werden, weder als Pflanzensamen noch als Pflanzenschutzmittel oder Dünger. Und schließlich sollen die Tiere selbst nicht gentechnisch manipuliert worden sein. Einzige Ausnahme: Tiermedizinische Produkte dürfen mit Hilfe von GVO erzeugt worden sein. Der Verein Donau Soja kommt ins Spiel, weil er sich den erfolgreichen gentechnikfreien Sojaanbau in Europa auf die Fahnen geschrieben hat. Und Soja ist ein beliebtes Futtermittel. Aktuell kommt sie überwiegend in gentechnisch veränderter Form aus Übersee. Die importierte Menge Futte...
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