EU lässt elf weitere Gentech-Maissorten zu

Die Europäische Kommission hat kürzlich elf weitere Sorten gentechnisch veränderten Maises als Lebens- und Futtermittel zugelassen. Dabei handelt es sich um verschiedene Kombinationen der genmanipulierten Maisvarianten Bt11, MIR162, MIR604 und GA21, teilte die Kommission mit. Die Produkte der Firma Syngenta sind resistent gegen bestimmte Spritzmittel und produzieren selbst ein Gift gegen den Schädling Maiszünsler. Die Zulassung gilt für zehn Jahre. Der Anbau bleibt in Europa weiter verboten. Die EU-Kommission hatte den Mais zugelassen, nachdem die Mitgliedsländer in den zuständigen Gremien weder dafür noch dagegen die nötige qualifizierte Mehrheit zusammen bekommen hatten. Alle Produkte, die diese Maissorten enthalten, müssen nach EU-Recht gekennzeichnet sein. Außerdem muss man den Weg des Gentech-Maises auf dem Markt nachverfolgen können, damit EU-Behörden ihn jederzeit kontrollieren können. Auch beim umstrittenen Gentech-Mais MON 810 der Firma Monsanto stimmten die EU-Mitgliedsstaaten im Berufungsausschuss nicht mit der nötigen qualifizierten Mehrheit dagegen, die Zulassung als Lebens- und Futtermittel zu erneuern. Experten erwarten jetzt, dass die EU-Kommission daraufhin auch den MON810 demnächst wieder für Teller und Trog zulassen wird. Der Anbau bleibt auch hier verboten. Der grüne Europaabgeordnete Martin Häusling forderte, das Zulassungsverfahren für genetisch manipulierte Pflanzen demokratischer zu gestalten. Die Mitgliedsländer müssten bereits mit einer e...
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