Zwei Drittel der SPD-Wähler lehnen eine vorläufige Anwendung von CETA ab. Nur ein Drittel sieht CETA positiv

Berlin/Wolfsburg: Mehr als zwei Drittel der potentiellen SPD-Wähler stehen einer vorläufigen Inkraftsetzung auch von Teilen des Freihandelsabkommens CETA zwischen der EU und Kanada kritisch gegenüber. Einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid zufolge halten lediglich 16 Prozent der potentiellen SPD-Wähler die Absicht der Bundesregierung, CETA vorläufig in Kraft zu setzen, "für eine gute Sache". 69 Prozent halten dies hingegen für schlecht.
 
Die Emnid-Analyse hatten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact sowie Greenpeace durchführen lassen, um die Meinungen von SPD-Sympathisanten zu CETA unmittelbar vor dem am kommenden Montag in Wolfsburg stattfindenden SPD-Sonderkonvent abzufragen.
 
Die klare Ablehnung einer vorläufigen In-Kraft-Setzung von CETA kommentiert Maritta Strasser, Sprecherin von Campact: "Der SPD-Konvent täte gut daran, auf die WählerInnen der Partei zu hören. Die vorläufige Anwendung von CETA ist für sie inakzeptabel. Sie stünde auch im Widerspruch zu aktuellen Versuchen der SPD, CETA im Ratifizierungsverfahren noch nachzubessern."
 
Mit Blick auf den Sonderkonvent glauben außerdem 38 Prozent - das ist die größte Gruppe jener, die sich vorstellen können, bei einer Bundestagswahl SPD zu wählen - dass eine Zustimmung der Delegierten zu CETA der SPD schaden würde. 30 Prozent glauben, es würde ihr nützen und 26 Prozent sind sich bei der Frage, ob es der SPD nützen oder schaden würde, nich...
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