Probleme für Nachbarn von Gentechnik-Farmen

Gentechnisch veränderte Pflanzen sind meist gegen Herbizide resistent, am häufigsten gegen glyphosat-haltige wie „Roundup“, hergestellt von Monsanto. Da sich Unkräuter aber anpassen, sprühen Landwirte in den USA zusätzlich andere Gifte wie Dicamba. Das kann zu großen Schäden bei Nachbarfarmern führen, deren Pflanzen das Spritzmittel abkriegen. So verweist ein Forscher der University of Arkansas auf Untersuchungen seines Teams: demnach können schon sehr kleine Mengen Dicamba, die abdriften und vom Wind auf Nachbarfelder getragen werden, zehn bis 20 Prozent weniger Sojaernte bedeuten. Bei größeren Giftverwehungen droht der Totalausfall. Die meisten Gentechnik-Sojapflanzen sind gegen Glyphosat immun. Saatgut-Konzerne wie Monsanto entwickeln für den US-Markt aber auch Varianten, die nicht nur Glyphosat, sondern auch Dicamba und/oder 2,4-D vertragen. Diese Herbizide sind keineswegs harmloser als von der Internationalen Krebsforschungsagentur IARC als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestufte Glyphosat-Gemische. Das Pestizid-Aktions-Netzwerk Nordamerika hält Dicamba beispielsweise für hochgradig toxisch für die menschliche Entwicklung und Fortpflanzung. Monsanto und Dupont, ein weiterer US-Saatgut- und Herbizidhersteller, haben indes eine Kooperation zu Dicamba vereinbart. Wie die beiden Konzerne mitteilten, darf Dupont Herbizidmischungen mit Monsantos „VaporGrip-Technologie“ vertreiben. „VaporGrip“ soll nicht so leicht abdriften wie andere Dicamba-Mischungen. Entwicke...
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