Verbände präsentieren Fünf-Punkte-Forderungskatalog für bäuerliche Landwirtschaft, Umwelt und Tierschutz

Hannover/Berlin: Eine neue Landwirtschafts-Politik erwarten die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Deutsche Tierschutzbund von der Bundesregierung und den Bundesländern. Der Landwirtschaft drohe ein massiver Strukturbruch, nicht nur bei den Milchviehbetrieben. Eine Agrarpolitik, die sich gegen Bäuerinnen und Bauern richte, sei inakzeptabel. In einem Fünf-Punkte-Papier fordern die Verbände wesentliche Weichenstellungen in den Bereichen Tierhaltung, EU-Agrarpolitik, Düngerecht, Agrarexporte und Ökolandbau. "Die Zukunft muss einer tierschutzgerechten, flächengebundenen Tierhaltung gehören, die Grünland nutzt und den Tierschutz deutlich verbessert", sagte Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Die Vorschläge im Nutztiergutachten des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik müssten ohne weiteres Zögern umgesetzt werden. "Wir brauchen eine eindeutige Kennzeichnung der Tierhaltung als staatliches Label, damit Verbraucherinnen und Verbraucher wirklich entscheiden können. Die Haltungsverfahren müssen sich grundsätzlich ändern. Manipulationen am Tier und tierquälerische Eingriffe gehören verboten", so Schröder. Das von den drei Verbänden getragene Neuland-Programm zeige Alternativen auch für konventionelle Betriebe. Darum müsse das Neuland-Programm auch von den Bundesländern unterstützt werden. Unabhängig davon fordern die Verbände die Bundesregierung auf, ihre...
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