Abgas-Skandal: Nicht strafen bringt Strafen

Die EU-Kommission geht gegen Deutschland vor, weil VW wegen seiner Abgas-Manipulationen nicht bestraft wurde. Auch andere Länder betroffen

Trump: Vom Regen in die Traufe

Bei Donald und Ivanka Trump geben sich Klimaschützer derzeit die Klinke in die Hand. Nach Al Gore war gestern auch Leonardo DiCaprio zu Gast im Trump Tower und warb für erneuerbare Energien. Die Personalentscheidungen des gewählten Präsidenten sprechen jedoch eine andere Sprache: Chef der mächtigen Umweltbehörde EPA soll nun nicht der Klimaleugner Myron Ebell werden, sondern der Klimaleugner und Fossilvertreter Scott Pruitt. Von Verena Kern

Klage stoppt polnisches Kohlekraftwerk

Klimaaktivisten hatten gegen den Neubau geklagt, weil Bedenken von Anwohnern und Umweltschützern bei der Genehmigung nicht berücksichtigt wurden

Jenseits der hohen Quote

Die deutsche Papierindustrie setzt zu drei Vierteln auf recyceltes Material, um neue Papiere, Pappen oder Kartons herzustellen. In vielen Behörden hat sich Recyclingpapier inzwischen durchgesetzt. Doch Wirtschaft und Privatverbraucher greifen lieber zu frischen Fasern. Von Sandra Kirchner

Windstrom überholt Atomenergie

Dezemberzahlen: Bei der Jahresstromerzeugung in Deutschland liegen Braun- und Steinkohle aber immer noch vorn

Gutachten: Anbauanträge für Gentechmais fehlerhaft

Die in der Europäischen Union (EU) eingereichten Anträge auf Anbau von gentechnisch verändertem Mais sollen in zentralen Punkten fehlerhaft sein. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Umweltrechtsexperten Professor Ludwig Krämer, welches das Institut Testbiotech heute veröffentlichte. Nach Ansicht des Rechtswissenschaftlers müssen die Anträge zurückgewiesen und die bereits bestehende Zulassung für Mais MON 810 widerrufen werden. Die Hersteller hätten die Verbreitung der Maisurform Teosinte und damit die Risiken einer unkontrollierten Ausbreitung der manipulierten Mais-Gene unterschätzt. Betroffen seien laut Testbiotech die Konzerne Monsanto, Pioneer/DuPont und Syngenta. Sie stellen drei Varianten von Gentechnik-Mais her, die Insektengifte produzieren (MON810, Bt 11 und Mais 1507), sowie einen Mais, der gegenüber Herbiziden resistent gemacht wurde (GA21). Da Teosinte sich mit Mais kreuzen kann, können so die in den Mais eingebauten Gen-Konstrukte übertragen werden. Das hätte laut Gutachten ein zentrales Element der Risikobewertung der EU sein müssen, da eine unkontrollierte Ausbreitung der Gen-Konstrukte Landwirten und Umwelt erheblich schaden könne. Doch in den vor mehreren Jahren eingereichten Anträgen der Firmen werde ein Gen-Austausch zwischen Mais und anderen Pflanzenarten ausdrücklich ausgeschlossen. Die EU-Kommission und die Vertreter der Mitgliedsstaaten wollen am 9. Dezember über drei der Anträge beraten. Eine Abstimmung ist für den 17. Januar 2017 anges...

Klimaoffensive im Hause Trump

Ivanka Trump scheint ihren Vater für den Klimaschutz gewinnen zu wollen. Zumindest hat sie schon für ein Treffen des designierten US-Präsidenten mit Al Gore gesorgt. Allerdings umgibt sich Donald Trump gleichzeitig mehr und mehr mit Veteranen der fossilen Energien.Von Benjamin von Brackel

Nobelstiftung soll Divestment üben

Wenige Tage vor dem Bankett in Stockholm fordern ehemalige Preisträger, das Vermögen aus Kohle- und Ölgeschäften abzuziehen

"Stromkonzerne sollen Klagen beerdigen"

Im klimaretter.info-Interview erklärt Ex-Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne), warum das Karlsruher Urteil zum Atomausstieg die Luft aus den Schadensersatzforderungen der Energie-Konzerne nimmt, warum die restlichen Atomkraftwerke früher abgeschaltet werden könnten und warum die Konzerne einen kompletten Neuanfang wagen sollten.Interview: Joachim Wille

Google bucht bald nur noch Ökostrom

Ab dem kommenden Jahr will der Internetkonzern Google Büros und Rechenzentren nur noch mit erneuerbarem Strom versorgen

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