Die Schlimmsten: Barclays und Vale

Schmähpreis Public Eye Award am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos verliehen

Oettinger: EU-Fracking-Gesetze ausreichend

Der EU-Energiekommissar sieht keinen Bedarf, die EU-Gesetzgebung um die Risiken der umstrittenen Technologie zu verändern

Milliardenminus für Atomkonzern Areva

Spätfolge Fukushima: Areva muss einen Umsatzrückgang verkraften, hofft aber auf die positive Auftragsentwicklung

Elbvertiefung: Umweltverbände kritisieren mangelnde Transparenz und unfaire Beh...

Hamburg - Während der Entwurf zum Planfeststellungsverfahren Elbvertiefung mit einem Umfang von 2.500 Seiten derzeit in den Bundesländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein für drei Monate geprüft wird und Niedersachsen bereits eine Fristverlängerung angekündigt hat, verweigert die Planfeststellungsbehörde der WSD den Umweltverbänden BUND, NABU und WWF die Einsicht in diese Unterlagen. Ein entsprechender Antrag nach dem Umweltinformationsgesetz und dem Informationsfreiheitsgesetz wurde abgelehnt. Auch die betroffenen Gemeinden und Landkreise bekommen den Entwurf nicht zu sehen.

INSM: Der Schwindel vom grünen Wachstum

Die „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) ist eine Lobbyorganisation, die vor gut zehn Jahren vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall gegr

Moorburg geht erst 2014 ans Netz

Bundesnetzagentur sieht Netzprobleme und hofft, noch dieses Jahr die Leitung zwischen den Umspannwerken Görries und Krümmel fertig zu bekommen

Der Kampf um die Energiewende

Philipp Rösler hat sich längst als Gegner der Erneuerbaren geoutet - und Bundesweltminister Norbert Röttgen bereitet ihm mit taktischen Fehlern den Weg.Ein Kommentar von Joachim Wille

Schülerakademie gewinnt Auszeichnung

Die Schülerakademie „2°Campus“ des WWF trägt ab sofort das Siegel „Werkstatt N-Projekt 2012“. Wie der Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung mitteilte, wurde die Schülerakademie für ihre wertvollen zivilgesellschaftlichen Impulse in den Bereichen Klimaschutz, Forschung und Bildung ausgezeichnet. Seit drei Jahren prämiert der Rat Ideen und Projekte, die den Weg in eine nachhaltige Gesellschaft weisen.
Der „2°Campus“ ist eine Initiative des WWF Deutschland und der Robert-Bosch-Stiftung. Unter dem Motto „Vom Ziel her denken“ ermöglicht sie ab Ostern 2012 zwanzig Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren, sich wissenschaftlich mit dem Leben in einer treibhausgasarmen Gesellschaft auseinanderzusetzen. Wie können wir es schaffen, bis zur Mitte des Jahrhunderts 95 Prozent der Emissionen einzusparen und wie werden wir dann leben? Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern suchen die Teilnehmer nach Antworten, wie eine nachhaltige Lebensweise realisiert und der Klimawandel gebremst werden kann. Hierzu werden sich die Jugendlichen auf die besonders wichtigen Bereiche Energie, Verkehr, Wohnen und Ernährung konzentrieren. Zusammen mit Mentoren aus Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und bei spannenden Exkursionen erhalten sie die Gelegenheit, selbständig zu forschen.
Zum Hintergrund des Projekts: Um die Klimaerwärmung auf einen Wert von unter 2°C im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen, ist bis 2050 eine drastische Reduktion der Treibhausgasemissionen notwendig. Die Jugendlichen von heute werden dann die Entscheidungsträger unserer Gesellschaft sein. Deshalb ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler schon jetzt mit Lösungsansätzen für eine treibhausgasarme Gesellschaft in Berührung kommen. Vor diesem Hintergrund haben der WWF und die Robert-Bosch-Stiftung den 2°Campus ins Leben gerufen. Die beiden Partner sehen Bildung als zentralen gesellschaftlichen Auftrag. Gemeinsam mit den Jugendlichen setzen sie sich für die Ausgestaltung einer nachhaltigen Zukunft ein.

Fangverbot für Donau-Stör

Die bulgarischen Behörden haben ein vierjähriges Fangverbot für Stören in der Donau und dem Schwarzen Meer bekannt gegeben. Auch der Handel mit Kaviar von wildlebenden Stören ist nun für vier Jahre untersagt. Damit schließt sich Bulgarien den Schutzbemühungen seines Nachbarlandes Rumänien an, das bereits 2006 die Störfischerei für zehn Jahre untersagt hatte. Die Umweltschutzorganisation WWF bezeichnete das Moratorium als „Silberstreifen am Horizont“ für das langfristige Überleben der Fische in der Donau, deren Eier als „Kaviar“ eine weltweit begehrte Delikatesse sind. Bulgarien und Rumänien beheimaten als einzige Länder in der Europäischen Union noch überlebensfähige Bestände wildlebender Störe.

„Die Überfischung der Störe für den illegalen Handel mit dem hochpreisigen Kaviar ist die größte Bedrohung für das Überleben der raren Fische“, freut sich Jutta Jahrl, Störexpertin des WW. „Nur wenn das Fangverbot auf beiden Seiten des Flusses gilt, haben die Donaustöre eine Überlebenschance.“

Mit Ölschiefer gegen die Krise

Serbien versprich sich Arbeitsplätze, Energiesicherheit und volle Kassen von der Förderung seiner gewaltigen Vorkommen an Erdölschiefer. Zwei Millarden Tonnen des ölhaltigen Sedimentgesteins sollen im Südosten des Landes lagern. Auf über 40 Milliarden Euro schätzt man den Wert der Vorkommen. Die Föderung soll noch in diesem Jahrzehnt anlaufen. Der Haken: Die Förderung von Ölschiefer gilt als extrem umweltschädlich. Von Vesna Peric Zimonjic (IPS) und Tony Stuemer

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